Radbar ab 2004...


Mit Urs Aebersold auf Zeitreise... 

In der Schule war ich für Sprachen nicht sonderlich zu begeistern, doch Aufsätze schreiben und Geschichten erzählen fand ich schon immer toll. Deshalb möchte ich Ihnen etwas ausführlicher erzählen, wie es dazu kam, dass im Jahre 2004 in Schmerikon die Radbar entstand. 

 

Vom Zimmermann zum Velomechaniker und weiter... 

Eigentlich habe ich ja einen handfesten Beruf auf dem Bau erlernt, Zimmermann. Nach einer längeren Reise durch Thailand, Malaysia und Australien habe ich aber meine Anstellung als Zimmermann nicht mehr wie geplant wieder antreten können. So habe ich mich als Temporär-Arbeiter unter Beweis gestellt. Eine tolle Zeit, bei der ich lernte, mich als Arbeiter bei immer wieder wechselnden Arbeitgebern zu beweisen und Einblick in verschiedene Berufe erhielt. Für mein Temporär- Büro war ich wohl einfach zu vermitteln, denn ich wollte auf dem Bau arbeiten, die Berufsrichtung war mir egal. So war ich in einem Jahr Gärtner, Fenstermonteur, Schreiner, habe für Sandstrahler tagelang Sand in Säcke geschaufelt, war als Maurer unterwegs und natürlich konnte ich auch immer wieder als Zimmermann arbeiten.

 

Damals waren wir in der Freizeit oft auf den Inlines unterwegs. Geradeaus und aufwärts war in der Regel zu streng und zu langweilig; deshalb haben wir uns eher auf Downhills spezialisiert. Biken war gerade in der Zeit nicht so interessant. Die Downhills haben vor allem unserer Haut (grössere und kleinere Schürfungen) und den Inlines (verschlissene Rollen) einiges abverlangt. Deshalb war ich öfters bei Egli Sport in Rüti zu Besuch, um neue Rollen zu kaufen. Bei einem Besuch fragte mich dann Gerda Egli , ob ich nicht Lust hätte, für eine Saison als Velomechaniker einzuspringen und Rolf Baumer , den Verantwortlichen der Fahrradabteilung, zu unterstützen.

 

Tja, Temporär- Arbeiten konnte ich ja nun und eine neue Herausforderung kam mir gelegen. Aus einer Saison wurden 10 tolle Jahre in einem lässigen Team. Der Laden wurde mein zweites Zuhause und ich arbeitete sehr gerne da. Ich habe in der Zeit das Fahrrad lieben gelernt, habe viel trainiert, einige Rennen gefahren, nie ganz stark, aber immer mit viel Spass.

 

Nach 10 Jahren im Familienbetrieb brauchte ich wieder einmal eine neue Herausforderung und machte erneut einen Abstecher zurück auf den Bau. Diesmal als Bauleiter im Shop-Ville Zürich während der Umbau-Phase. Bei Egli Sport in Rüti hatte sich in der Zeit einiges getan und plötzlich wurde ein Geschäftsführer gesucht. Auf diese Gelegenheit hatte ich lange gehofft und ergriff die Möglichkeit, dem Bau den Rücken zu kehren. Der Wiedereinstieg bei Egli Sport war dann aber nicht so toll, wie ich mir das erhofft hatte. Gerda und Rolf, die Zugpferde des Teams und des Ladens, waren nicht mehr da. Zudem war es für mich sehr schwierig, meiner Stellung als Geschäftsführer gerecht zu werden, da der damalige Geschäftsinhaber, Jörg Egli, und ich nicht die gleichen Geschäftsphilosophie verfolgten. 

 

So ging ich 2003 wieder zum Temporär-Büro und zurück auf den Bau. 

 

Mein Wunsch sah jedoch ganz anders aus: Nun wollte ich mein eigenes Geschäft aufbauen. Leider fehlte mir das nötige Startkapital und eine Lokalität. Da wurde in Schmerikon - ich wohnte in der Zwischenzeit in Gommiswald - ein Lokal frei, und einen Importeur (Intercycle), der mir Starthilfe leistete, hatte ich auch schon gefunden. Dies war die Geburtsstunde der Radbar Schmerikon. 

 

Fortsetzung folgt... 

 

 

 


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